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Jugendzeltlager in Prenzlau am Unteruckersee

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Vom 18. Mai bis zum 24. Mai waren wir offizielle Gäste der Stadt Prenzlau in Brandenburg. Prenzlau liegt an dem Eiszeitlichen Unteruckersee, der eine Wasserfläche von 10,3 Km² hat!

Bei der Fülle der Informationen, weiß ich nicht wo ich eigentlich anfangen sollte zu berichten. Die Idee ist unserem Jugendleiter Ringo Harz zu zusprechen. Er ist gebürtiger Prenzlauer. Er knüpfte die Kontakte und organisierte das Meiste der Exkursion. Seine Kontakte reichten soweit, dass der Bürgermeister der Stadt Prenzlau uns zu offiziellen Gäste der Stadt Prenzlau erklärte. Das beinhaltete für alle Teilnehmer eine kostenlose Wochen-Angelkarte für den Unteruckersee! Der Vorstand der Petrijünger Prenzlau e. V. schloss sich der Einladung an und gewährte uns einen kostenlosen Zeltplatz auf dem Vereinsgelände mit Stromanschluss. Bekannte Vereinsmitglieder von Ringo Harz stellten uns vier Boote kostenlos zur Verfügung. Unser Dank an die nicht alltägliche Gastfreundschaft verpflichtet uns aber auch zur genehmigten Namensnennung der Helfer. Ein Fazit vorab, es war die genialste Exkursion die ich bisher begleitet habe.

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Am Vortag der Abreise haben wir einen Großteil des Equipments schon in den Vereins-eigenen Anhänger gepackt. Bis auf wenige Ausnahmen haben die meisten Jungangler ihre Ausrüstung vorzeitig zum Vereinsheim gebracht und beim Einladen geholfen.

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Abfahrt_und_gute_Laune

Am Freitag den 18. Mai ging es dann um 22:20 Uhr vom Vereinsheim los Richtung Brandenburg. Die gute Laune und die Euphorie der Jungs hielt sie nicht lange vom Schlafen ab. So waren die Jungangler größtenteils ausgeschlafen bei der Ankunft, was man von den Betreuern die fahren mussten nicht sagen konnte.

Da die Fahrt über Nacht stress & staufrei verlief, kamen wir trotz Anhänger schneller voran als gedacht. Deshalb konnten wir uns auch eine längere Rast am Großen Bukowsee leisten. Die Ungeduld der Jugendlichen wuchs merklich an. Sie wollten angeln ....

Gegen 08:00 Uhr kamen wir am Vereinsheim der Petrijünger Prenzlau e.V an. Da wir früher als geplant am Ziel waren, hatten wir Glück, dass der Vorstand des Vereins, Frank Braun schon auf dem Vereinsgelände war. So konnten wir schon mit dem Ausladen und Aufbau des Lagers beginnen.

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Der Oberbürgermeister H.Sommer ließ es sich nicht nehmen, uns persönlich zu begrüßen und die kostenfreien Angelkarten zu übergeben.

Wir als Gäste wollten uns nicht "Lumpen lassen" und haben unsererseits eine explizit für diesen Anlass angefertigte Feuerschale und ein paar gute Tropfen aus dem Ländle überreicht.

Wir haben uns diesbezüglich beim OB Sommer, dem Vorstand der Petrijünger Prenzlau e.V Frank Braun, dem Vereinsmitglied Uwe Malingriaux und dem Wirt des Vereinsheims Thomas Winkler für die Gastfreundschaft bedankt.

Begruessung_durch_OB_SommerFeuerschale_wird_ueberreichtFeuerschale
bergabe_FeuerschaleTropfen-Uebergabe_an_OB_SommerGruppenbild_2
Thomas_Harz_optimiert_den_Zeltplatz

Der "Mann für alle Fälle" Thomas Harz hat nicht nur unseren Zeltplatz hergerichtet, er hat mir auch die Hotspots des Unteruckersee´s gezeigt. So mussten wir nicht ziellos mit der Jugend die Fische suchen. Außerdem war er der Fahrer des Motorbootes, aus dem ich die Fotos des Segeltörns gemacht habe.

Erstunterweisung

Nach einer gründlichen Erstunterweisung ging es an und auf das Wasser. Auch bei einem Ruderboot gibt es Dinge, die zu beachten sind. z.B. wie knote ich die Ankerleine an ?!!

Und das oberste Gebot hieß "Sicherheit". Weshalb auch die Jungangler ausnahmslos Schwimmwesten getragen haben.

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Jeden Morgen gegen 09.30 Uhr gab es ein vom Wirt frisch zubereitetes Frühstück auf der überdachten Vereinsheim-Terrasse. Die Brötchen waren frisch aufgebacken und es gab wahlweise Kaffee und Tee. Die Beilagen waren ausreichend sortiert... es gab verschiedenen Wurstaufschnitt, Käseaufschnitt, Marmelade und Honig.

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Am Montag durfte die Jugend nach ausführlicher Sicherheitseinweisung mit zwei Segelbooten des Seesportvereins Prenzlau e.V. 90 Min über den See fahren. Die Steuermänner Klaus Dieter Koch, Peter, Mandy Schulz und ihre Crews zeigten den Jungs, was bei perfektem Wetter mit Segelbooten machbar ist. Nach dem Segeltörn ging es noch an die Knotenbahn, wo die gängigen Knoten vorgestellt wurden.

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Am Dienstag wurden wir vom 2. Bürgermeister H. Dr. Heinrich durch die Stadt Prenzlau geführt und erfuhren so interessantes von der Prenzlauer Geschichte. Herr Dr. Heinrich erzählte die Geschichte der Stadt sehr plastisch und interessant, so dass sogar die Jungs in den Bann der Geschichte gezogen wurden und einige Fragen an den 2. Bürgermeister gestellt wurden. H. Dr. Heinrich zeigte sich überrascht von dem Interesse der Jungangler.

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Eis-essen

Nach der zwei stündigen Führung gab es noch für alle ein leckeres Eis. Da alle die Hände voll hatten, entstand das Foto erst nach dem Eis-essen ;-)

Am Mittwoch den 23. Juni, dem letzten Tag vor der Abreise, besuchten wir das Schiffshebewerk Niederfinow, eines der Größten der Welt. Die Technik des 1939 fertiggestellten Bauwerks ist beeindruckend. Neben dem bestehenden Hebewerk wird aktuell ein neues moderneres und größeres Hebewerk gebaut. Mit diesen Unternehmungen konnten wir die „Tote Angelzeit“ die in der Mittagshitze vorherrschte, sinnvoll und interessant überbrücken.

Das einheitliche Fazit der Exkursion nach Prenzlau könnte nicht besser sein. Alle Teilnehmer waren ausnahmslos begeistert! Alle wünschen sich eine Wiederholung dieser Exkursion. Das Beste daran ist, dass die überaus gastfreundlichen und hilfsbereiten Gastgeber bekundet haben, das sie uns jeder Zeit gerne wieder begrüßen würden. Unsere Vereinsjugend hat den Württembergischen Anglerverein Stuttgart e.V. würdig und anständig vertreten. Weiterhin wurde nicht nur von den Teilnehmern sondern auch von den Gastgebern gewürdigt, dass die Jugend nur 100.-€ für die Exkursion beitragen mussten. Den Rest hat der Verein, WAV-Stuttgart e.V. , seiner Jugend beigesteuert! Diese Großzügigkeit des Vereins ist nicht selbstverständlich. Jedoch hat unser Vorstand Hans Hermann Schock Wort gehalten, als er uns Jugendleitern sagte, Zitat: "Ihr braucht keine Jugendkasse, wenn die Jugend was benötigt, bekommt sie es.... die Jugend ist schließlich die Zukunft des Vereins!" Vielleicht ist auch das ein Kriterium, warum der WAV-Stuttgart e.V. nicht den Jugendschwund hat, wie sehr viele andere Vereine.

Wir Jugendbetreuer möchten uns auch auf diesem Weg für die unkomplizierte Unterstützung der Vereinsführung bedanken.

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Wir haben bei dieser Exkursion viel erlebt und auch gelernt. Das Hauptziel war aber das Angeln. Das wir dass auch sehr erfolgreich getan haben, zeigen die letzten Bilder dieses Berichtes.

Hier im Bild zeigt Ringo, dass man nicht immer Maden benötigt, um kapitale Weißfische zu fangen... eine Hegene tut es auch.

Das der Hechtbestand im Unteruckersee hervorragend ist, beweist unter anderem die Tatsache, dass viele der Jungangler einen Esox Lucius erbeuten konnten.

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Benni_mit_Hecht_KopieLucas_mit_HechtHecht

Ich persönlich verbleibe mit einem Petri Heil und einem herzlichen Dankeschön an alle Beteiligten. Es war toll, es hat Spaß gemacht und mit diesem genialen Betreuer-Team, Rolf, Ringo und Attila immer wieder gerne.

Andreas Dietl