Vereinsgeschichte

Gewässer damals und heute

Gewässer benötigt jeder Anglerverein für eine richtige Existenz.
Dank intensiver Bemühungen seit der Gründung bewirtschaftet der Württembergischer Anglerverein e.V. heute rund 800 Hektar Gewässerfläche. Außer den Angelgewässern betreut der Württembergischer Anglerverein e.V. kleinere Seen, die ausschließlich Aufzuchtzwecken dienen.
Wie sehr dem Württembergischer Anglerverein e.V. daran gelegen war, von der Gründung an, das Gewässergebiet zu erweitern, zeigt die Übersicht der wichtigsten Anpachttermine.

Geschichte erworbener Gewässer des WAV

1903* Neckarstrecke Untertürkheim - Obertürkheim
1904 Erweiterung der Neckarstrecke bis Esslingen Angelgemeinschaften in Bottwar und Aich
1905 Zusätzliche Gastkartenausgabe für enzelne Privatgewässer von Mitgliedern (bis 1928)
1928 Neckar, Markung Stuttgart aufwärts; Neckar oberhalb Esslingen bis Köngen; Vogelschutzseen Wangen
1936* Neckar ab Pfauhausen (heute Wernau) bis Oberensingen Baggersee Pfauhausen
1937 Baggersee Röhm Heilemann
1953* Max-Eyth-See
1958* Neckar Bad Canstatt (Wehnsches Wasser); *Trinkwasserseen im Rotwildpark; * Neckarstaustufen von Untertürkheim bis Pleidelsheim
1964 Donau mit Altwasser bei Lechsend
1968* Neckarstrecke Obertürkheim (halbes Fischrecht in Besitz erworben)

1968 Rems, Gemarkung Hegnach
1971 Hagerwaldsee bei Welzheim; Schleinsee bei Kressbronn
1972* Donau mit Altwasser und Fließgewässer Markung Donaumünster-Tapfheim
1976 Baggersee Erbach bei Ulm
2001* Jagst bei Widdern (Eigentum)

2005* Ostertagsee bei Leipheim (Eigentum)

2014 Große Lauter ca. 4 km.

(Die Jahreszahlen stehen für den Pachtbeginn. Heute noch bewirtschaftete Gewässer tragen einen Stern (*))


Hege und Pflege der Gewässer

Wasserwarte - von den Gründerjahren bis Heute

Der Wasserwarte obliegt es, dass die Gewässer richtig gepflegt, gehegt und besetzt werden.


Die Aktion >Rettet den Neckar<

Mit der Anschaffung der Poseidon rief der Württembergischer Anglerverein e.V. auf Initiative seines Vorsitzenden Karl Gölz auch die Aktion ›Rettet den Neckar‹ ins Leben.

Ehre wem Ehre gebührt

Dr. Filbinger kennzeichnete die Bemühungen des Württembergischer Anglerverein e.V. als einen Beweis für demokratische Gesinnung. Allzu oft erschalle, so Dr. Filbinger, der Ruf nach dem Staat. Aber nur selten seien Initiativen von Seiten der Bürgerschaft festzustellen mit dem Ziel, die Behörden bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Zwar werde es kaum möglich sein, dem Neckar wieder die Klarheit eines Gebirgsflusses zu verschaffen.

Angriff des Problems Wasserverschmutzung

Gewässerverschmutzung ist und war ein von vielen gar nicht erkanntes Problem. Bereits 1954 begann der Württembergischer Anglerverein e.V. , obwohl er damals noch kaum mit behördlicher Unterstützung rechnen konnte, die systematische Überwachung seiner Pachtgewässer.

Neue Freunde in Zeiten des Mauerfalls

Einen bedeutenden Beitrag zur Integration von nach der Wende 1990 zugezogenen Neubürgern leistete der Württembergischer Anglerverein e.V. ebenfalls. Denn das Angeln als Gemeinsamkeit trägt dazu bei, Schwellen zwischen unterschiedlicher Kultur und Herkunft zu überwinden.

Ein Großeinsatz für den Württembergischer Anglerverein e.V.

Ablassen des Max-Eyth-Sees

Im Jahre 1970 sollte der Max-Eyth-See im Hinblick auf eine komplett neue Gestaltung trockengelegt werden. Jetzt war es notwendig den kompletten Fischbestand zu bergen.

In den Zeiten des Dritten Reiches

Auch die Machtübernahme der NSDAP, welche zwangsweise die Angliederung an den Reichssportbund mit sich brachte, konnte dem Zusammenhaltsgefühl nichts anhaben und der Verein blieb erhalten. Verfolgten Mitgliedern wurde natürlich die Treue gehalten.

Alte und neue Heimat

Durch den großen Ansturm von begeisterten Anglern wurde dieses Vereinsheim schnell zu klein, die Suche ging also weiter und führte 1934 zum Erfolg. Der Württembergischer Anglerverein e.V. konnte vom Arbeitersamariterbund in Obertürkheim ein Haus übernehmen, das in der Chronik als erstes eigentliches Vereinsheim genannt wird. Nach 1945 mussten wir dieses Haus wieder den ursprünglichen Besitzern zurückgeben.

Herausragende Leistungen im Umweltschutz

In Folge der Industrialisierung mit dem Beginn des ersten Weltkrieges fing es an, dass die Verschmutzungen der Gewässer überhand nahmen. So vernichteten im Jahre 1908 die giftigen Abwässer einer einzigen Firma im Stuttgarter Raum den gesamten Fischbestand des Neckars. Diese Katastrophe wurde damals nur von den Württembergischer Anglerverein e.V.  Mitgliedern wahrgenommen!

Protokoll 1905

Die Grundlage der Vereinsarbeit des Württembergischer Anglerverein e.V.  bildet bis heute sein Hang zum Gemeinschaftsgefühl. Mit dieser Zielsetzung konnte sich der WAV in eine verschworene Gemeinschaft verwandeln.

Entstehungszeit des Württembergischer Anglerverein e.V.

Laut Satzung und Eintragung beim Registergericht liegt die Gründung des Württembergischer Anglerverein e.V. im Jahr 1903. An dieses Entstehungsdatum halten sich bis heute die Vereinsmitglieder und feierten deshalb auch 2003 ihr 100jähriges Jubiläum.

Vorsitzenden-Chronik:

1903-1904: Seeger und Hofacker
1905: Rudolf Maier und Dr. Knupfer
1907: F. Morhard
1919: Dr. Knupfer
1923: Bahnholzer
1925: Dr. Schmid
1925-1928: Dr. Knupfer
1928-1931: Mergenthaler und Bachmann
1931-1934: Otto Rössler
1934-1939: Rudolf Rieble
1939-1945: Ernst Müller
nach 1945: Hosenthien (kommissarisch)
1947-1951: Heinrich Hofele
1952: Hoheisel und Ernst Müller
1953-1962: Ernst Müller und Karl Gölz
1962-1976: Karl Gölz, Heinz Arndt und Eugen Schoch
seit März 1976: Eugen Schoch und Gerhard Weller
1988-1994: Gerhard Weller und Christian Krämer
1994-1998: Werner Ott und Horst Duska
seit 1998: Hans-Hermann Schock und Horst Duska,
seit 2003 mit Jochen Rüdenauer
seit 2009 mit Michael Bernert

Neben diesen Menschen gilt der Dank des Vereins den vielen, an dieser Stelle ungenannten Mitgliedern, die sich weit über das normale Maß hinaus für das Wohlergehen des Vereins engagierten oder es noch heute tun.

Prominente Mitglieder

Darüber hinaus gab es sogar prominente Mitglieder, wie den Brauereibesitzer Carl Dinkelacker, der 1907 in den Württembergischer Anglerverein e.V.  eintrat.





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Max-Eyth-See

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Wir sind für nahezu alle Gewässer im Stadtgebiet Stuttgart die Heger des aquatischen Lebens. Muscheln, Krebse, Kleinorganismen und Fische.

Der Neckar im gesamten Stadtgebiet, der Neckarhafen, der Max-Eyth-See und die Seen im Rotwildpark, Feuersee in Stuttgart,Vaihingen, Lindenbachsee und Rosentalsee werden von uns gehegt.

Bisher kommen wir ohne öffentliche Gelder aus und finanzieren uns ausschließlich aus Mitgliedsgeldern oder für Sonderprojekte aus nichtöffentlichen Mitteln der Fischereiabgabe.

Unsere Jugendgruppe wird zu 100% aus Vereinsgeldern finanziert.

Inzwischen nehmen die Aufgaben und damit die Kosten zu. Deshalb haben wir ein Spendenkonto engerichtet. Wenn Sie helfen wollen dass die Gewässer in Stuttgart in einem naturnahen Zustand erhalten werden können oder naturnah gestaltet werden, unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende.

1.Vorsitzender Hans-Hermann Schock

LBBW. DE45600501010008675217


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