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Sonnenbarsch

(Lepomis macrochirus)

074_Sonnenbarsch
Der hübsche Sonnenbarsch gelangte 1887 nach Europa. Allerdings ist er sehr wärmebedürftig, weshalb er sich nur in entsprechen­den Gewässern hält und fortpflanzt. Leben jedoch Sonnenbarsche in einem Gewässer in ausreichender Zahl, lassen sie sich mit abwechslungsreich geführten, kleinen Kunstködern und mit der festen Pose leicht fangen.

Die US-Amerikaner nennen den Sonnenbarsch nicht nur »Bluegill« (Blaukieme) sondern auch »Panfisch«, also »Pfannenfisch«. Die Bezeichnung steht hier als Sammelbegriff  für Sonnenbarsch, Crappie, Flussbarsch und White Perch.

Kennzeichen: Flacher, hochrückiger Körper, beide Rückenflossen zusammengewachsen, bläuliches Muster auf den Kiemendeckeln, eigentlich unverwechselbar
Gewicht / Länge: Maximal etwa100 g / 20 cm
Verwechslungen möglich mit:
Gewässer: Warme Seen und Teiche mit kräftigem Pflanzenbestand
Laichzeit: Mai - Juni
Beste Fangsaison: Juni - Oktober
Ausrüstung: Leichte Posen- und Spinnrute
Schnurstärke: 0,16 mm
Hakengröße: 12 - 16
Montage: Feststellpose, Spinn
Wassertiefe: Grund bis Oberfläche
Köder: Kleinste Spinner und Blinker sowie Maden und kleine Würmer
Angelstellen: Dicht an Krautbänken und Schilfgürteln

Quelle:

Der Inhalt des Bereiches "Fische bestimmen" bietet Auszüge aus dem Buch "Lexikon der Süßwasserfische".

Autor: Frank Weissert (WAV-Mitglied)

Müller Rüschlikon Verlag, Stuttgart

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