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Zwergwels

(Ictalurus nebulosus)

072_Zwergwels
Der 1885 erstmals in Europa besetzte Zwergwels bevölkert in­zwischen zahlreiche flache Seen und warme Flüsse. Gelegentlich wimmelt das Wasser an Enten­fütterplätzen geradezu von Zwerg­welsen. Zwar wird er selten befischt, jedoch könnte er sich gut als Köderfisch eignen. Außerdem schmeckt das Fleisch  wirklich gut. Vorsicht beim Anfassen: Der vorderste Strahl der Rückenflosse ist spitz und leicht giftig. Eine Verletzung daran kann recht schmerzhaft sein.

Kennzeichen: Zwei Barteln links und rechts am Oberkiefer, darauf zwei Bartfäden und vier am Unterkiefer, Fettflosse
Gewicht / Länge: Maximal etwa 1 kg / 35 cm
Verwechslungen möglich mit: Kleinen Wallern
Gewässer: Wärmere Seen und Flüsse
Laichzeit: Mai - Juni
Beste Fangsaison: Juni - September
Ausrüstung: Leichte Posenrute
Schnurstärke: 0,16 mm
Hakengröße: 6 - 14
Montage: Feststellpose, Laufblei
Wassertiefe: Grund bis Oberfläche
Köder: Würmer, Maden
Angelstellen: Warmes Uferwasser

Quelle:

Der Inhalt des Bereiches "Fische bestimmen" bietet Auszüge aus dem Buch "Lexikon der Süßwasserfische".

Autor: Frank Weissert (WAV-Mitglied)

Müller Rüschlikon Verlag, Stuttgart

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