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Lachs

(Salmo salar)

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Das Thema Lachsfischen beschäftigt seit dem 19. Jahrhundert unzählige Angler. Entsprechend groß sind die Erkenntnisse über Lebensraum und Verhalten der Fische, die zum Laichen vom Meer in die Flüsse aufsteigen und dabei nicht fressen. Obwohl er noch vor 150 Jahren auch in Deutschland weit verbreitet war, bedeuteten Gewässerverschmutzungen und Verbauungen das Aus. Wiedereinbürgerungs-Maßnahmen zeigen mittlerweile erste Erfolge in Rhein und Elbe.

Sehr gute Lachsgewässer finden sich auf den britischen Inseln und in Skandinavien. Grundsätzlich eignet sich abhängig von der Größe der im Gewässer lebenden Fische nur eine kräftige Spinn- oder Ein- oder Zweihand-Fliegenrute, da Lachse äußerst hart kämpfen. Allerdings sollte das Gerät auf die größten zu erwartenden Fische abgestimmt sein. Alternativ bietet sich (wo erlaubt) das Posen- oder Grundfischen mit dem Wurm an, der sehr gut fangen kann. An der Küste verspricht das Schleppfischen die besten Erfolge, wobei ein Angelführer seine Gäste am sichersten an den Fisch bringt.

Kennzeichen: Nur wenige schwarze, kreuzförmige Punkte unterhalb der Seitenlinie, eingebuchtete (konkave) Schwanzflosse, Maulspalte reicht nur bis zum Auge
Gewicht / Länge: Maximal etwa 35 kg / 130 cm
Verwechslungen möglich mit: Meerforelle
Gewässer: Saubere, unverbaute Flüsse, Küste
Laichzeit: Je nach Gewässer November bis Januar
Beste Fangsaison: Juli bis Februar, Aufstieg im Frühjahr oder Herbst
Ausrüstung: Starke Posen-, Spinn- oder Fliegenrute der Klasse 9 - 12
Schnurstärke: 0,25 - 0,45 mm
Hakengröße: 2/0-8
Montage: Feststellpose, Laufblei, Spinn, Fliege (meist Schwimmschnur)
Wassertiefe: Je nach Gewässer
Köder: Größere Blinker, Spinner, Wobbler und Garnelen am Spinnsystem sowie Wurmbündel, Streamer (Lachsfliegen)
Angelstellen: Im Fluss an den tiefen Stellen auf den Außenseiten von Kehren, hauptsächlich kurz vor und hinter Rauschen, vor der Küste an den Futterplätzen (Schleppfischen)

Quelle:

Der Inhalt des Bereiches "Fische bestimmen" bietet Auszüge aus dem Buch "Lexikon der Süßwasserfische".

Autor: Frank Weissert (WAV-Mitglied)

Müller Rüschlikon Verlag, Stuttgart

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