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Fischsterben durch Wasserkraft

Jeder dritte Fisch stirbt durch die Turbinen

Wir Angler wissen es schon lange. Die Politiker , Kraftwerksbetreiber und viele Naturschutzorganisationen wollen es nicht wahrhaben. Viele Wasserkraftwerke sind nach dem momentanen Stand der Technik Fischhäckselmaschinen.Eigentlich müssten diese Anlagen nach dem Tierschutzrecht verboten werden. Tierschutz ist immerhin ein Gut, das in unserem Grundgesetz verankert wurde.Aber, in diesem Falle gilt, es will eigentlich keiner hören.Deshalb wird lieber weggeschaut. Da stellt sich dem juristischen Laien schon mal die Frage: Wenn ich als Angler lebende Fische hältere, die nach Auffassung eines Polizeibeamten nicht sachgerecht gehältert werden, werde ich wegen einem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz angezeigt , Verdacht auf Tierquälerei. Wenn tausende Fische in ihren natürlichen Wanderungen einschränkt werden, so dass sie zwangsweise durch eine Turbine müssen, ist das nach meinem laienhaften Verständnis mindestens eine andauernde Tierquälerei des Anlagenbetreibers. Aber, obwohl Tierquälerei ein Offizialdelikt ? ist (muss zur Anzeige gebracht werden wenn die Polizei davon erfährt) kenn ich keinen Polizeibeamten, der schon mal eine Anzeige gegen einen Kraftwerksbetreiber an den Staatsanwalt geschickt hat. Wobei, eigentlich müssten ja die Staatsanwälte auch tätig werden, wenn sie von einem Vergehen wie Verdacht auf Tierquälerei hören.

Gott sei dank bin ich nicht alleine mit dieser Auffassung. Das Fernsehprogramm 3sat hat in seiner Sendung nano bereits 2001 darüber berichtet.

Wenn man jetzt einen Staatsanwalt kennen würde oder einen Polizeibeamten der diese Sendung gesehn hat könnte man den ja Auffordern zu prüfen, ob er hier nicht von Amts wegen tätig werden müsste. Mir hat einmal ein Polizeibeamter der Wasserschutzpolizei erklärt, ein Karpfen in einem Eimer der ca. 3 Sekunden im Fernsehen zu sehen war reiche aus für einen Anfangsverdacht der Tierquälerei und hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Na ja, wenn das so einfach ist wird sich ja wohl auch jemand finden, der die Sendung in 3sat gesehen hat und dann ein Ermittlungsverfahren einleitet.

Quelle: www.3sat.de der Link ist inzwischen geschlossen.

Stand 24.Oktober 2007